Kreisverband Schwarzwald-Baar

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Gertrud MartinGertrud Martin,
Vorsitzende ödp Kreisverband Schwarzwald-Baar

 

Im Namen der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt im Kreisverband Schwarzwald-Baar begrüße ich Sie herzlich auf unseren Seiten. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung und Anregungen zur Politik im Kreisverband!

 

 

ÖDP: Keine Embryonentests

Fluorn-Winzeln, 8.3.2011:
„Embryonentests markieren den Beginn der Diskriminierung behinderter Menschen und müssen verboten bleiben.“ Das sagt Verena Föttinger, Theologin und Mitglied der Programmkommission der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), anlässlich der aktuellen Stellungnahme des Deutschen Ethikrates bezüglich der Präimplantationsdiagnostik (PID). „Seiner Verantwortung, eugenische Tendendenzen eindeutig zu verurteilen, wie es bei der Reform des §218 angezielt war und logischerweise auf die PID angewendet werden muss, ist der Ethikrat nicht gerecht geworden. Das ist äußerst bedauerlich.“ Bei der PID wird der im Reagenzglas erzeugte Embryo vor dem Einpflanzen in die Gebärmutter auf Erbkrankheiten untersucht und gegebenenfalls aussortiert. Weiterlesen

Leserbrief zu "Vaterabend im Kindergarten Aichelberg", Wildbader Anzeigenblatt, 19. 02. 2011

Da geht einem doch das Herz auf: Alle Beteiligten hatten großen Spaß, und die Welt war in Ordnung. Die Erzieherinnen buken mit den Kindern Brot und bereiteten alles schön vor, die Mütter sorgten fürs zünftige Vesper. Die Väter waren für die Bespaßung da. Ach, da fällt mir auf: Gibt es da keine amtliche Gleichstellungsbeauftragte in der Nähe, die ihre Existenzberechtigung nachweisen muss? Welch ein Glück aber auch!

Gertrud Martin, Seb.-Kneipp-Str. 110, 78048 VS-Villingen

Leserbrief zu "Dubiose Spenden an Abgeordnete?", SchwaBo, 19. 02. 2011

Warum er als Lehrer sich von Eltern nicht mal einen Bleistift schenken lassen dürfe oder wolle, erklärte mir mein Vater schon als ich selbst noch nicht zur Schule ging. Deshalb bin ich immer aus Neue fassungslos, wenn ich erfahre, dass Spenden an Parteien, Abgeordnete oder Regierungsmitglieder irgendwie rechtens sein könnten oder Lobbypräsenz in Berlin sinnvoll sei. Mir fällt dazu nur der Begriff "Schmierentheater" ein, und es ekelt mich. Abschaffen! Mit Strumpf und Stiel ausrotten!

Gertrud Martin, Seb.-Kneipp-Str. 110, 78048 VS-Villingen

Leserbrief zu Hurrelmann: "Hurra, Mama arbeitet!", DIE ZEIT, 17. 02. 2011

Wieder mal in üblicher Rambo-Manier avisiert mir schon die Überschrift: "Ich habe nicht garbeitet, als ich meine fünf Kinder erzog und danach Mutter und Schwiegermutter pflegte!" Sprache schafft Bewusstsein. Diese diskriminiert und verletzt. Weiterlesen...

 

Embryonen und deren Stammzellen nicht zu einer patentierbaren Erfindung erklären

Fluorn-Winzeln, 12.02.2011:
"Embryonen und deren Stammzellen dürfen niemals zu einer patentierbaren Erfindung erklärt werden, denn jegliches menschliche Leben entzieht sich der Verfügbarkeit anderer und darf nicht zu fremden Zwecken missbraucht werden." Diese These vertritt Verena Föttinger, Theologin und Mitglied der Bundesprogrammkommission der ÖDP und kirchenpolitische Sprecherin der ÖDP in Baden-Württemberg.
Föttinger verweist somit auf die Klage des Bonner Stammzellenforschers Oliver Brüstle, der vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) dafür plädiert, menschliche Stammzellbündel, die jünger als 14 Tage sind, vom Patentierungsverbot auszunehmen. "Es käme einer grundsätzlichen Untergrabung des Embryonenschutzes gleich, folgte der Europäische Gerichtshof (EuGH) bei seiner Verhandlung über das Patent DE 19756864 der Meinung von Oliver Brüstle", sagt ÖDP-Politikerin Föttinger.
Das in der EU-Biopatentrichtlinie festgeschriebene Verbot der Patentierung menschlicher Embryonen und ihrer Teile könne nicht nur auf solche beschränkt sein, die sich bereits in eine Gebärmutter eingenistet haben, so Verena Föttinger, sondern umfasse alle Embryonen, deren Leben mit der Verschmelzung von Ei und Samenzelle beginnt und so an menschlicher Würde teilhaben.

Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg tagte

Der Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) wählte im Gasthaus Rössle in Rottweil die vier Delegierten der ÖDP-Bundesparteitage für die nächsten zwei Jahre. Der Mitglieder stärkste Kreisverband, in diesem Falle Rottweil, lud dazu ein. Einstimmig wiedergewählt wurden die bisherigen Delegierten Bernd Richter und Edeltraud Maier aus Schramberg (Landesvorsitzender und 2. Stellvertreterin), Verena Föttinger aus Winzeln (Ex-Landesvorsitzende) und Volker Kreuzberger aus Dürbheim (Landtagswahlkandidat im Wahlkreis Tuttlingen/27. März 2011). Ersatzdelegierte bleiben Gertrud Martin aus Villingen (Ex-Kreisvorsitzende) und Gisela Spadinger aus Rottweil (Mitglied im Kreisvorstand).

Danach wurde das Sammeln der Unterstützungsunrterschriften in den drei Kreisverbänden organisiert, damit die ÖDP in allen Wahlkreisen erfolgreich zur Landtagswahl am 27. März 2011 antreten kann.

In der sich anschließenden Diskussionrunde kritisierten die ödp-Mitglieder vor allem die Haltung von Stefan Mappus in der Frage des Ausstiegs aus der Atomenergie und sein stures Festhalten an dieser risikoreichen Energieform. Auch äußerten sie sich enttäuscht darüber, dass sich hinsichtlich des Ausbaus der wichtigen ICE-Bahnstrecke Stuttgart-Singen immer noch nichts tut.